Auszug aus meinem Alltag

2018 kannte ich zwar den Begriff Podcast, doch um ehrlich zu sein hatte ich bis dahin noch keinen gehört und mir war auch nicht klar, wozu ein Podcast überhaupt da ist. Nachdem mich ein Auftraggeber ansprach und mir seinen Podcast anvertraute war mein Feuer geweckt und auch mein Interesse. So versank ich tagelang in den Tiefen der Podcasts von Spiritualität über Marketing bis zu Gruselgeschichten – alles sog ich auf. Auf diesen Kunden folgte der Nächste und der Nächste. Bei jedem lernte ich mehr dazu und erweiterte mein Wissen. Vorteile eines Podcasts Du triffst mit einem Podcast genau die Menschen, die du auch erreichen willst. Wieso? Durch die zielgerichtete Beschreibung und einen aussagekräftigen Namen wirst du genau gefunden. Man erreicht nicht 1.000.000 Hörer wie bei einer Radiowerbung von denen 1.000 deine Zielkunden sind, sondern die Menschen suchen nach Katzen und finden genau deinen Katzenfutter Podcast. Sie wissen also schon was sie wollen und finden dich.Zudem baut ein Podcast weiteres Vertrauen zu deiner Person und der daran hängenden Dienstleistung auf. Wir kaufen alle nicht nur ein Produkt. Wir kaufen das, wofür das Produkt steht. Nachhaltigkeit, Gesundheit, Zuverlässigkeit usw. Also werde dir klar für was du stehst und welches Bild du nach außen vertrittst. Menschen kaufen von Menschen.Natürlich könnte ich noch mehr aufzählen, doch dann finde ich kein Ende und Du sitzt morgen noch vor dem Artikel. Da ergibt sich ein Tipp: Wird ein Blogartikel zu lang oder du hast noch weitere Ideen, die dazu passen könnten, dann nimm doch zusätzlich zu deinem Blog noch einen Podcast auf.


Der Alltag als Podcastmentorin

Ich verbringe nicht den ganzen Tag damit und erkläre wie man einen Podcast aufbaut. Häufig treffe ich auch auf Kunden, die bereits einen bestehenden Podcast haben, nicht mit den Downloadzahlen zufrieden sind, keine Ideen mehr haben für die Episoden oder auch einfach nur Erleichterung suchen. Die Aufnahme eines Podcasts KANN schnell gemacht sein. Wieso kann? Es gibt Podcaster, die haben so viel Wissen in sich, dass sie einfach drauf los reden und es gibt andere Podcaster, die haben auch viel Wissen, mögen allerdings eine Struktur, einen roten Faden, um während der Aufnahme nicht abzuschweifen.„Ähms“, „puuhs“, „Hmmms…“ sind meist genau die Worte welche aus einem 20 Minuten Podcast gleich 25 Minuten machen. Diese 5 Minuten hören sich nach wenig an, doch ein Hörer, dem öfter ins Ohr geschnauft wird, wie als wenn jemand ungeduldiges hinter ihm an der Kasse steht, wird nicht mehr einschalten.Daher nimmt das Herausschneiden dieser Worte einen Hauptteil meiner Zeit in Anspruch. Mir ist die Qualität wichtig. Der Podcast soll sich natürlich anhören, das ist das A und O – deshalb lasse ich auch vereinzelt „ähms“ und „hmms“ drin.Zu meinen Aufgaben gehört auch die Produktion von Intro und Outro, die passende Musiksuche, das Veröffentlichen auf Social Media Plattformen, das Schreiben von Blogbeiträgen, Postings uvm. Einbindung des Podcasts in dein Business

In einem Unternehmen ist es wichtig nicht nur einzeln die Marketingkanäle zu betrachten sondern holistisch zu denken. Damit meine ich, dass ein Podcast ein Rädchen in deinem Business ist und nicht DIE Lösung um schnell durchzustarten. Es greift alles ineinander über. So kann man den Podcast immer wieder im Newsletter erwähnen, in Kundengesprächen und auf den Social Media Kanälen. Vor allem nicht nur einmal. Als Seitenbetreiber einer Facebook-Fanpage oder eines LinkedIn Profils sieht man die Ansichten. Natürlich sind viel Interaktionen und Ansichten deines Beitrages wichtig, doch die Menschen müssen immer wieder und auch regelmäßig sehen, dass du einen Podcast hast. Dies kann durch Ankündigungen für eine kommende Episode geschehen, dann am Tag der Veröffentlichung und auch danach.Im Gedächtnis bleibt das, was wiederholt wurde. Achte dabei auf dein Verhalten, wie möchtest du angesprochen werden (?), auf was legst du wert (?), wann kaufst du (?). Also poste regelmäßig auf deinen Kanälen und achte zudem auf SEO-relevante Begriffe. Podcasts und Podcastepisoden werden gefunden durch die richtig gesetzten Schlagworte. In einem reinen Katzenpodcast sollte in der Beschreibung nicht das Wort “Hund” vorkommen, da es dann dazu kommen kann, dass dieser der falschen Zielgruppe gezeigt wird. Jetzt gerade beim Schreiben bekomme ich eine Nachricht: „Hallo Franziska, ich habe eine Sonderepisode aufgenommen, die morgen Nachmittag veröffentlicht werden soll. Schaffst du das?“ Damit verabschiede ich mich =)


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