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Welche Social Media Plattform passt zu mir?

Aktualisiert: 10. Dez. 2022

Das ist eine Frage, die viele Menschen herumtreibt und natürlich gibt es da, je nach Plattform, Produkt, Nische, Zielgruppe sehr viele Experten zu dem Thema. In diesem Artikel möchte ich dir Beispiele aufzeigen, ganz allgemein, damit du erst einmal einen Überblick hast und am Ende weißt, welche Plattformen für dich infrage kommen könnten, sodass du dich dann kleinteiliger damit beschäftigen kannst.

DIE eine Plattform?


Es gibt nicht DIE Social Media Plattform für alle. Früher hatten wir StudiVZ und SchülerVZ, Knuddels, MySpace, MSN, ICQ. So richtige Plattformen fürs Business waren diese auch nicht. Alles fing "so richtig" an mit Facebook. Entgegen vieler Meinungen, denke ich nicht, dass Facebook tot ist. Es kommt immer darauf, mit welcher Kleidung du eine Veranstaltung betrittst. Kommst du auf eine Beerdigung im weißen Hochzeitskleid werden dich zwar viele Leute anschauen, ins Gespräch wirst du wahrscheinlich eher nicht kommen, weil du einfach nicht in das Bild einer Beerdigung passt.


Die AKTUELL FÜR MICH wichtigsten Plattformen sind LinkedIn, Facebook, Insta, TikTok und Twitter. Bevor du dich für eine Plattform entscheidest, überlege dir mal, wer genau deine Kunden sind oder auch sein sollen. Soll es ein mittelständisches Unternehmen sein, Coaches im Bereich Fitness, Führungskräfte-Trainer, Privatpersonen...?

Das ist unerlässlich das VORHER zu wissen, natürlich kannst du das auch anders machen, du wirst halt deine Zeit verschwenden, denn wer einen Graskarpfen mit einem Stück Robbe fangen will, wird damit höchstens Haie anziehen und keine Graskarpfen. Also wirfst du deine Angel im falschen Teich aus, kommt ein GANZ FALSCHER Fisch oder gar keiner. Daher nimm dir die Zeit vorab ODER auch im Nachhinein für dich zu reflektieren.

- Welche Plattform ist die passende für mein Business?

- Sind/Ist die aktuelle Plattform noch das passende für mein Business?


Übersicht der genannten Plattformen


Instagram

Auf Insta teilt man schöne Bilder und meistens ist die Welt dort super schön und super happy. Meistens Fitnesstrainer, Influencer, Spiritualität, Astrologie, auch Coaching (da sehr nischig wie Glaubenssätze auflösen oder Hochsensibilität). Entscheidend sind auf Insta die Bilder und Reels, das ist, das erste, was jemand sieht und dann entscheidet, ob er draufklickt oder nicht. Bei Insta ist der Fokus auf die Optik (Bilder) ganz extrem und mit ein sehr entscheidendes Kriterium. Eine tägliche Präsenz, um unter der Vielzahl von anderen Instagramern aufzutauchen, ist ein wesentlicher Bestandteil. Das muss nicht jeden Tag ein Beitrag sein, dass kann auch statt einem Beitrag ein Reel sein. Auf jeden Fall täglich eine Story. Je nach Thema kann es sich auch, als vorteilhafter erweisen, Bilder von sich selbst zu nehmen oder auch Tipps zu posten. Reels sind generell immer super und wenn die Länge passt und auch das Titelbild ansprechend ist, dann kann man "viele" Klicks bekommen. Branchen sind wie o.g. Fitnesstrainer, Vanlifer, Reisende, Beautyfirmen, Influencer, Spiritualität, Blogger verschiedenster Formen. Was eher selten ist bzw. geworden ist, sind große Firmen, die sind dem Trend nachgelaufen und meistens bei TikTok =)

Sind deine Kunden Businessinhaber bist du hier nur richtig, wenn die Interessen haben wie Golfen oder Tipps für werdende Eltern suchen. Meiner Meinung nach ist das schon tiefgehenderund benötigt eine genaue Analyse, Auswertung und Betrachung (melde dich da gern bei mir) Grob gesagt- Businessinhaber als Kunden = Nein, Insta. Facebook

Totgesagt leben länger - sagt man. So empfinde ich es auch bei Facebook. Natürlich haben sich viele große Firmen, Influencer, Produzenten und auch berühmte Einzelpersonen abgemeldet und doch sind immer noch viele Menschen auf Facebook vertreten wegen der Gruppen. Ich würde niemanden empfehlen eine Gruppe zu erstellen außer man hat echt ne krasse Community oder man hat da wirklich Bock drauf oder man hat ein mega nischiges Thema was es so selten oder noch gar nicht gibt. Mit selten meine ich, dass du suchst in der Facebook Suche und dort nur 1 oder 2 oder 3 Gruppen findest. Was bei Facebook auf jeden Fall tot ist sie die Businessseiten (außer du bist ein Unternehmen - kommt darauf an). Das heißt, wenn du dich für Facebook entscheiden solltest, dann poste über dein privates Profil. Da bekommst du zwar keine Statistiken wie auf einer Seite, doch die Likes und Kommentare reichen als aussagekräftige Quelle. Auf Facebook treiben sich alle so ca. ab 30 Jahren - 76 Jahren (meine Oma ist 76 und ist auf Facebook) rum. Jüngere Menschen wirst du eher selten finden, weil die eher auf Insta sind oder TikTok. Die Themen sind auch eher durchwachsen, generell gleicht es sich stark mit Insta. Auf Facebook hast du nicht ganz so Druck Bilder oder Videos hochzuladen, dort kannst du auch einen reinen Textpost verfassen. Inwieweit das effizient ist, wegen der Fülle an Postings, ist eine andere Sache. =)

Sind deine Kunden Businessinhaber, bist du hier falsch. (Kommt auch wieder darauf, generell schon)


LinkedIn

Meine persönliche Lieblingsplattform. Bist du spirituell und kommunizierst das nach außen, dann kann LinkedIn eine passende Plattform sein. Meine Ansicht nach nur, wenn du das businessmässig und geerdet nach außen kommunizierst. Alles andere dauert lang und zudem ist der Hintergedanke von LinkedIn sehr Business. Hä? Also es gibt Business und es gibt Business? LinkedIn ist eher so schickimicki mit coolness und einer Kirsche. Du wirst dort Geschäftsführer, leitende Angestellte, Führungskräfte Coaches, Marketing-Menschen jeglicher Couleur finden - die Mutti von neben an eher nicht! Auch sind dort die Gruppen nicht so lebendig wie auf Facebook. Was bei LinkedIn einfach mega ist, ist die Reichweite und die Tonalität. Ich habe auf KEINER anderen Plattform so sinnstiftende, inspirierende und wertschätzende Kommentare gelesen wie auf LinkedIn. Wenn du dort wirklich regelmäßig und „hochwertig“ kommentierst, wirst du auf jeden Fall dein Netzwerk erweitern.


LinkedIn ist keine Unterhaltungsplattform wo du so druchswippst wie bei Insta oder TikTok es geht dort mehr um Gespräch über spezifische Themen, Austausch und Ansichten - „echte“ Gespräche. I love it.


TikTok

Eine lange Zeit war TikTok nur so für die "Jungen" 13-jährigen bis 20-jährige. Seit einigen Monaten erfährt TikTok einen riesigen Zuwachs auch an über Mittzwanzigern, es gibt dort Omas, Pfleger, Ärzte, Foodfluencer, Beautyqueens - alles. Auch große Firmen haben hier Einzug gefunden und durch Kooperationen mit jungen Influencer wird oft versucht die jüngere Generation als Azubis gewinnen zu können. Was TikTok auszeichnet, ist der kurze Content. Du swippst durch die Videos und die Creator (Menschen, die sich dort zeigen) schaffen es (teilweise) wichtige News, Botschaften, Comedy kurz und knapp rüberzubringen. Klasse. Ich finde, dort kann sich jeder ausprobieren, egal ob Firma, Business, Einzelperson, Mutti usw. Einmal um auch lockerer zu werden vor der Kamera und weil es möglich ist in sehr kurzer Zeit mehrere tausend bzw. hunderttausend Follower organisch (ohne Werbung) aufzubauen. Ich hab letztens nur mal schnell reinschauen wollen und auf einmal war es Nachts 2 Uhr...


Twitter Um ehrlich zu sein, kann ich über Twitter recht wenig sagen. Einen Account für private Recherchen habe ich zwar, nutze diesen gar nicht bis kaum. MEIN Eindruck ist, dass auf Twitter meist Politiker, Gelehrte, NFT-Künstler und Nachrichtensender. Es ist sicher noch vielfältiger und ich möchte das hier nicht pauschalisieren. Daher empfehle dir, dich da an einen Experten zu wenden. Generell weis ich, dass der deutsche Twitter-Markt im Vergleich zu den USA weit hinten liegt von den Usern und eher "wenig" genutzt wird.


Nächste Schritte

Als Erstes schaust du nochmal, wer deine Zielgruppe ist. Orientiere dich gern hier an meiner Beschreibung, um das für dich zu kategorisieren. Natürlich kannst du dich auch online weiter belesen und dir noch andere Ansichten außer meiner holen, um für dich ein komplettes Bild zu erschaffen.


Hast du dich dann für eine Plattform entschieden, dann legst du richtig los mit posten, kommentieren und nachjustieren. Mit nachjustieren meine ich, dass du postest und dann nach mindestens 3 Wochen schaust, welche Postings gut ankamen und welche nicht, um dann von dem besseren "Köder" mehr zu produzieren (siehe oben das Fischbeispiel). Teste verschiedene Formate aus (Video, reine Textbeiträge, Live, Bilder, Slides usw.) auch das reflektierst du für dich nach mindestens 3 Wochen. Erfahrungsgemäß kann man, wenn man wirklich regelmäßig die Interaktionen und Kommentare beobachtet, nach 3 Monaten ein aussagekräftiges Bild erstellen, ob die Plattform sich lohnt oder eher nicht.


"Gefunden wirst du, wenn du sichtbar wirst, auf der passenden Plattform. Suche dir eine aus, fang und lerne, justiere neu"


Jetzt hast du hier viele Informationen und fühlst dich vielleicht auch überfordert und siehst den Wald vor lauter Bäumen nicht? Dann atme erstmal durch, verkompliziere nichts - fang an, tue einen Schritt.


Wenn du Unterstützung benötigst bei der Auswahl deines passenden Social Media Kanals oder auch beim Produzieren von Content - melde dich unter kontakt@franziskakroeger.com


PS: Social Media lässt sich NICHT pauschalisieren. Mein Beitrag ist als Inspiration gedacht. Viele Sachen muss ich, als Content Muse, auch gesehen haben, um mir ein Urteil zu bilden.


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